
Kunde ruft, Firma folgt.
Erfolgreich durchstarten in Russland.
Seinen wichtigsten Kunden schlägt man keinen Wunsch ab. Auch nicht, wenn es bedeutet, in einem fremden Markt, in einer fremden Kultur, auf unbekanntem Terrain eine Niederlassung aufzubauen: in Russland - zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Wie man unter diesen Umständen eine Erfolgsgeschichte schreibt, hat entscheidend damit zu tun, wen man diese Geschichte schreiben lässt.
Niels Schumann sitzt von Anfang an mit am Tisch des Industrie-Unternehmens, als der Wunsch eines großen US-amerikanischen Automobil-OEM diskutiert wird: „Folgt uns nach Russland und bietet unserer neuen Produktionsgesellschaft dort Eure technischen Dienstleistungen an!“
Es gibt bereits ein lokales Projektteam in St. Petersburg, das nun in eine operative Landesgesellschaft umgebaut werden muss. Gleichzeitig muss der erste Auftrag ausgeführt und weitere Aufträge akquiriert werden. So weit die Theorie. In der Praxis verlegt Niels Schumann seinen Lebensmittelpunkt nach St. Petersburg und baut von dort aus die notwendigen Management-Strukturen auf.
Ganze Teams an Mitarbeitenden müssen eingestellt und geschult werden. Von der Finanzierung über den Rohstoffeinkauf bis zum Aufbau von Betriebsstätten: Alles will organisiert, beschafft und genehmigt werden. Als Dienstleister der Automobilindustrie gelingt zudem die Zertifizierung nach ISO9001. Schnell starten intensive Sales-Aktivitäten auf dem russischen Markt. Kontinuierliches, dicht getaktetes Reporting nach Deutschland zur Unternehmenszentrale nimmt alle Entscheider im Heimatland mit und sichert die notwendige Unterstützung.
Zum Aufgabenumfang von Niels Schumann als Vorstand vor Ort gehören:
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Unternehmensausbau in St. Petersburg
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Mitarbeitende einstellen unter schwierigen Voraussetzungen: Vollbeschäftigung, Arbeiter wurden überwiegend in Uzbekistan gefunden, dafür mussten Unterkünfte vor Ort errichtet werden
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Zuständigkeiten, Prozesse und Abläufe in den Standorten etablieren
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Shop-Floor-Sprache mit verschiedenen Kulturen sprechen
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Ein Netzwerk aufbauen, denn Probleme vor Ort können auch meist nur vor Ort gelöst werden
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Enges Stakeholder-Management
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Eine eigene Unternehmenskultur vor Ort etablieren, maßgeblich für dauerhaften Erfolg im operativen Geschäft
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In Aufsichtsratssitzungen in Deutschland vom Aufbau der russischen Landesgesellschaft berichten und sich eng mit dem globalen Support-Netzwerk abstimmen
Was Niels Schumann vor Ort bei jeder Verhandlung mit Behörden, bei jedem Einstellungsgespräch mit einem Mitarbeiter, bei jedem Vertriebsaktivität spürt: Es braucht das Verständnis für eine gänzlich andere Kultur im Umgang miteinander.
Der Führungsstil in Russland unterscheidet sich erheblich von dem in Westeuropa. Doch mit seiner wörtlichen „Weltoffenheit“ gelingt es Niels Schumann, sämtliche Hürden zu nehmen, Fettnäpfchen auszuweichen - und die Menschen vor Ort für das neue Unternehmen zu begeistern.
So gelingt, was wenige Jahre zuvor nur eine Idee war:
Das Unternehmen wird präsent im europäischen Teil Russlands, betreut internationale Kunden erfolgreich vor Ort und erreicht damit die strategischen Ziele des Vorstandes.