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Alles anders.
Alles neu.

Chancen ergreifen in Changchun

Ein deutscher Automobilhersteller möchte besonders günstige Autos auf dem chinesischen Markt produzieren und verkaufen. Eine gute Idee, denn das Budget-Segment dort boomt. Doch wie gelingt der Schritt in diesen Markt mit seinen eigenen Gesetzen? Mit Hilfe von einem Experten.

Eine neue Marke, mit neuen Autos, in einem neuen Land: Mehr als eine Herausforderung für einen etablierten Konzern mit etablierten Strukturen und etabliertem Netzwerk.

 

Zählt das alles in China? Oder muss nicht vielmehr nach dem Alles-Neu-Prinzip gehandelt werden?

 

Der Automobilriese wagt den Schritt. Aber nicht alleine. Niels Schumann wird in leitender Position eines Projektteams beauftragt mit Gründung des neuen Unternehmens in China, welches auch eine Produktion und ein eigenes Händlernetzwerks beinhaltet.

Er bringt die unternehmerische Erfahrung, das kulturelle Verständnis mit, um in China sofort zielgerichtet zu beginnen. Alles muss neu entstehen. Konzernregeln und Prozesse, die im guten alten Europa erfolgreich sind, dürfen und müssen hier hinterfragt werden.

Eine neue Firma mit eigenständiger Organisation und Strukturen wird im Team von Null auf entwickelt. Einziger Anker: Ein Joint-Venture mit einem chinesischen OEM - einem Staatsbetrieb.

Die Herausforderung wird dadurch nicht kleiner:

Rund um den operativen Aufbau des Projekthauses in Changchun, von der Organisation, den Prozessen und Hochlaufplanungen bis hin zur Form der Zusammenarbeit mit dem Staatsunternehmen wird intensiv verhandelt.

Niels Schumann muss mit politischen Einflüssen umgehen und im schnelllebigen chinesischen Automobilmarkt flexibel und spontan viele Wendungen mitmachen. Um letztendlich die Interessen des deutschen Auftraggebers durchzusetzen.

Doch beharrlich, konsequent und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl entsteht Großes:

Zum Projektteam mit mehr als 100 Mitarbeitenden werden nach und nach 3.000 Menschen in China eingestellt. Die Stakeholder in Deutschland, Peking, Changchun und in der neuen Markenorganisation werden dicht getaktet informiert.
 

Zu berichten und zu managen gibt es jede Menge: Die Prämissen im Projekt wechseln häufig. Vom juristischen Set-up, über die Auswahl des Standorts mit allen Auswirkungen auf Produktionskosten, Personal, Beschaffung Logistik, bis hin zu sich verändernden Kundenwünschen. So soll das ursprünglich geplante Stufenheck plötzlich ein SUV werden.
 

Doch aus all der Unsicherheit und großem Druck erwächst schließlich Sicherheit und Erleichterung:

 

Erfolgreicher Markteintritt:

Die neue Automobilmarke im neuen Fahrzeugsegment in China ist gegründet. Der Umsatz steigt. Ein signifikanter Beitrag zum Ergebnis des heimischen Konzerns wird geleistet.

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